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Gelbbauchsittich

Pennantsittich
 
Wellensittich

Ziegensittich

Name: WELLENSITTICH
Wiss. Name: Melopsittacus undulatus (Shaw, 1805)

Ordnung: Psittaciformes - Papageien
Familie: Melopsittacidae - Wellensittiche
Gattung: Melopsittacus

Englischer Name: Budgerigar;

Brutsaison in Freiheit: Die Brutzeit des Wellensittichs ist indirekt von Regenfällen abhängig. In der Regenzeit im Frühjahr wächst das australische Steppengras zu beachtlicher Höhe und Dichte. Die dann einsetzende Wärme bewirkt, dass sich schnell Blütenstände und daraufolgend Samenstände bilden, die als Nahrung dienen.

Verbreitung: Hauptsächlich Südwest- und Südost-Autralien.

Habitat: Randzonen der Eukalypzuswälder.

Nahrung: Grassamen - auch tierische Nahrung in kleinen Mengen.

Quelle: AZ

Name: ZIEGENSITTICH
Wiss. Name: Cyanoramphus novaezelandiae noveazelandiae (Sparrman, 1787)

Ordnung: Psittaciformes - Papageien
Familie: Platycercidae - Plattschweifsittiche
Unterfamilie: Platycercinae - eigentliche Plattschweifsittiche
Gattung: Cyanoramphus
Unterarten: Cyanoramphus novaezelandiae cyanurus; Cyanoramphus novaezelandiae chathamensis; Cyanoramphus novaezelandiae hochstetteri; Cyanoramphus novaezelandiae erythrotis; Cyanoramphus novaezelandiae cooki; Cyanoramphus novaezelandiae subflavescens; Cyanoramphus novaezelandiae saisseti;

Englischer Name: Red-fronted Parakeet;
Französicher Name: Perruche à front rouge;
Holländischer Name: Roodvoorhoofdkakariki;
Spanischer Name:

Brutsaison in Freiheit: Die Brutzeit hängt von wechselnden klimatischen Bedingungen ab; grundsätzlich zu jeder Jahreszeit, meist aber zwischen Oktober und Dezember.

Verbreitung: Die Süd- und Nordinsel Neuseelands, die meisten kleinen vorgelagerten Inseln sowie die Auckland-Inseln, Three Kings, Little Barrier, Kapiti und Stewart.

Habitat: Auf Neuseeland Wälder in allen Höhenlagen, vor allem in größeren Waldgebieten; auf kleineren Inseln Busch- und Graslandschaften, Waldränder, Küstengebiete.

Nahrung: Blätter, Knospen, Blüten, Sprößlinge, Nektar, Früchte, Beere, Sämereien; hoher Anteil an Insekten und Kerbtieren; fleischliche Abfälle; nehmen kleine Steinchen auf; an Küste und auf Inseln auch Tang und Muscheln.

Verhalten in Zuchtanlagen: Bewegungsaktive Sittiche, mit "meckernder", leiser Stimme; typisches Rennen entlang der Sitzstangen oder am Drahtgitter; meist von Anfang an zutraulich und wenig scheu; mit anderen Vögeln verträglich; halten sich häufig am Boden auf; scharren hier; keine Nager; nachgezogene Tiere sehr robust; regelmäßig Wurmkuren.

Unterbringung: Ideal ist eine Voliere von wenigstens 3,5 m x 1 m x 2 m; im Winter frostfrei ohne Nistkasten.

Fütterung: Samenmischung aus Hirse, Glanz, Hafer, wenige Sonnenblumenkerne (gekeimt) und Hanf; viel Obst, Gemüse und Grünzeug; regelmäßig Zweige mit frischen Blüten und Knospen; Mineralstoffe und Vitamingaben, insbesondere im Frühjahr und Herbst Vitamin C; Rasensoden mit Insekten anbieten; kleine Mengen von Mehlwürmern und Hackfleisch; während der Jungenaufzucht eingeweichtes Weißbrot und Eifutter.

Zucht: Zählt zu den willigsten Brutvögeln in Gefangenschaft; mit 5 Monaten zuchtfähig; nicht vor dem ersten Lebensjahr brüten lassen; Brutbeginn während des ganzen Jahres; Winterbruten vermeiden; Gelegegröße 4-9 Eier; gebrütet wird meist ab dem 2. Ei; Brutdauer 20 Tage; Nestlingszeit 35 Tage; mehrere Bruten im Jahr möglich, jedoch nicht mehr als 2 bis 3 zulassen; Weibchen brüten oft bereits wieder, wenn die Jungen der ersten Brut noch nicht selbständig sind; Männchen füttert dann die Jungen; Nistkastengröße 20 cm x 20 cm x 35 cm; Gemeinschaftshaltung auch während der Brut mit gattungsfremden Vögeln möglich.

Beschreibung: Größe 27 cm. Grün; gelblichgrün auf Brust, Bauch und Unterschwanzdecken; Stirn, Scheitel und Streifen hinter den Augen rot; rote Flecken auf beiden Seiten des Hinterrückens; Außenfahnen der Schwungfedern violettblau; Iris rot; Füße grau;Schnabel hellblaugrau, an der Spitze schwärzlich. Jungvögel wie Alttiere, jedoch mit weniger Rot am Kopf und rötlichbrauner Iris; Schwanz kürzer.

Mutationen: Zimt, Gescheckt, Blau, Rot

Quelle: AZ

Name: GELBBAUCHSITTICH
Wiss. Name: Platycercus caledonicus (Gmelin, 1788)

Ordnung: Psittaciformes - Papageien
Familie: Platycercidae - Plattschweifsittiche
Unterfamilie: Platycercinae - eigentliche Plattschweifsittiche
Gattung: Platycercus

Englischer Name: Green Rosella; Tasmanian Rosella;
Französicher Name: Perruche à ventre jaune;
Holländischer Name: Geelbuikrosella;
Spanischer Name: Perico de Tasmania;

Brutsaison in Freiheit: Oktober bis Februar, Gebrütet wird meist in Baumhöhlen, holen Ästen von Eukalyptusbäumen oder in Spalten von zerfallen Gebäuden mit verrotten Holzstückchen ausgepolstert.

Verbreitung: Tasmanien und einige größere Inseln der Bass-Straße.

Habitat: Wälder, Graslandsavannen mit Baumbestand; auch in Regenwäldern, Heidekrautgebieten, Weideland, Obstplantagen, Parkanlagen und Gärten. Zwischen den Beständen gibt es auffällige Unterschiede in der Gefiederfärbung. Vögel aus den feuchten Küstengebieten in West-Tasmanien haben nicht das Gelb an Kopf und Bauch, sondern behalten hier das olivgrüne Jugendkleid. Hingegen haben die an der Ostküste im trockenen Inland lebenden Sittiche ein gelbes Brust- und Bauchgefieder und die blaue Flügelzeichnung.

Nahrung: Hauptsächlich Grassamen, Samen von Büschen und Bäumen, vor allem Eukalyptus; Früchte, Beeren, Blüten, Nektar, Insekten und deren Larven, Knospen, Nüssen, Weißdornbeeren, oft gemeinsam mit Rosellasittichen (Platycercus eximinus diemenensis), fallen sie nicht selten in Apfelplantagen und auf Getreidefeldern ein, wo sie Schaden anrichten.

Verhalten in Zuchtanlagen: Mittellaute, ruhige Sittiche, jedoch zur Brutzeit lebhafter; eingewöhnt hart und ausdauernde Tiere. Es empfiehlt sich Gelbbauchsittiche nur paarweise in einer Voliere zu halten, da diese auf andere Artgenossen aggressiv reagieren.

Unterbringung: Außenvoliere mit Schutzraum. Doppelte Verdrahtung weil es immer wieder bei den Plattschweifsittichen zu Beißereien kommen kann. Sitzstangen in verschiedenen Stärken. Sie benagen gerne Weiden- und Obstbaumzweige. Platycercus-Arten kommen gerne auf den Boden und daher sollte man zweimal im Jahr eine Wurmkur durchführen.

Fütterung: Großfuttermischung aus verschiedenen Hirsesorten, Glanzsaat, Kardisaat, Negersaat, Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Haferkernen, Milokorn, Paddy Reis, Dinkel, Dari, Buchweizen; Wild- und Unkrautsämereien, Waldvogelfutter, Eifutter bzw. Aufzuchtfutter, gekeimte Sämereien sowie verschiedene Obst- und Gemüsesorten, vor allem Äpfel und Karotten, Hagebutten, Vogelbeeren; Grünfutter z.B. Vogelmiere, Mangold und Löwenzahn. Regelmäßige Mineralstoffgaben.

Zucht: Die Zucht gelingt regelmäßig. Während der Zucht ist die Einzelpaarhaltung unbedingt erforderlich. Brutbeginn ab Mai. Gelege 4 bis 6 Eier, Brutdauer 20 Tage; Nestlingszeit ca. 5 Wochen. Gelbbauchsittiche sind meist erst im zweiten bzw. dritten Jahr Zuchtreif.

Beschreibung: Große kräftige Gestalt, aufrechte stolze Haltung. Männchen Stirn intensivrot, Oberkopf gelb dunkel gesäumt, Nacken gelb mit schwarzoliver Säumung, Rücken schwarz mit dunkelgrünen Säumen, Unterrücken schwarz olivgrün gesäumt, Bürzel dunkelgrün olivgrün gesäumt, Oberschwanzfedern olivgrün blau auslaufend, Schulterfleck schwarz, Kehle gelb, Wangenfleck blau; Brust, Bauch und Unterbauch gelb; Unterschwanzdecken gelb, Unterschwanzfedern hellblau mit weißen Säumen, Flügelbug kobaltblau, Flügeldecken (innere-schwarzgrünlich außen-hellblau), Armschwingen kobaltblau, Handschwingen schwarz, Außenfahnen der Handschwingen schwarzgräulich, hell auslaufend, Schnabel hellgrau, Füße grau, Krallen schwarz, Augen dunkelbraun, Augenring grau. Größe 37 cm. Weibchen meistens etwas kleiner, matter und die Wangen sind nicht so blau wie beim Hahn. Es gibt jedoch Hennen die im Rot und Gelb so farbintensiv sind wie die Hähne. Die Kopfwölbung über dem Schnabelansatz verläuft wesentlich flacher als beim Hahn. Jungtiere Kopf, Kehle und Brust gelblich-grün; Bauch und Unterschwanzdecken grün, Rücken und Flügeldecken ohne merkliche Ausprägung der „Säumung“ (Schuppenzeichnung), heller Unterflügelstreifen vorhanden.

Mutationen / Modifikationen: Gescheckte Gelbbauchsittiche

 

Quelle: AZ-AGZ-IG Plattschweifsittiche Lexikon

Name: PENNANTSITTICH
Wiss. Name: Platycercus elegans elegans (Gmelin, 1788)

Ordnung: Psittaciformes - Papageien
Familie: Platycercidae - Plattschweifsittiche
Unterfamilie: Platycercinae - eigentliche Plattschweifsittiche
Gattung: Platycercus
Unterarten: Platycercus elegans nigrescens (Ramsay, 1888); Platycercus elegans melanoptera (North, 1906);

Englischer Name: Crimson Rosella;
Französicher Name: Perruche de Pennant;
Holländischer Name: Pennantrosella;
Spanischer Name: Perico Elegante;

Brutsaison in Freiheit: September bis Januar. Vermutlich auch in anderen Jahreszeiten, in Abhängigkeit von Regenfällen. Koloniales brüten ist häufig. Bruthöhlen in Eukalypten entlang von Wasserläufen.

Verbreitung: Ost- und Südost-Australien; auf Norfolk und Neuseeland eingebürgert.

Habitat: Feuchte bis halbfeuchte Wälder bis in 1600 m Höhe, ausnahmsweise auch bis 1900 m; Jungvogelschwärme tauchen regelmäßig in Graslandsavannen mit Baumbestand und Anbaugebieten mit Restwaldbeständen auf; örtlich auch in Regenwäldern, Obstplantagen, Parkanlagen und Gärten. Werden auch durch Touristen auf Campingplätzen gefüttert.

Nahrung: Hauptsächlich Grassamen, Samen von Büschen und Bäumen, vor allem Eukalyptus und Akazien; Früchte, Beeren, Blüten, Nektar, Insekten und deren Larven; richten gelegentlich in Obstplantagen und Anbaugebieten Schäden an.

Verhalten in Zuchtanlagen: Mittellaute, recht zutrauliche, aktive Sittiche, eingewöhnt hart und ausdauernde Tiere mit Nagebedürfnis bei Obst- und Weidenzweigen. Sie baden gerne und sind meist unverträglich gegenüber anderen Vögeln, zumindest während der Brutzeit. Da sie wie alle Platycercus-Arten gerne am Boden Scharren regelmäßig Entwurmen.

Unterbringung: Außenvoliere mit Schutzraum. Doppelte Verdrahtung weil es immer wieder bei den Plattschweifsittichen zu Beißereien kommen kann. Sitzstangen in verschiedenen Stärken. Sie benagen gerne Weiden- und Obstbaumzweige. Platycercus-Arten kommen gerne auf den Boden und daher sollte man zweimal im Jahr eine Wurmkur durchführen.

Fütterung: Großfuttermischung aus verschiedenen Hirsesorten, Glanzsaat, Kardisaat, Negersaat, Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Haferkernen, Milokorn, Paddy Reis, Dinkel, Dari, Buchweizen und getrocknete Ebereschen; Wild- und Unkrautsämereien, Waldvogelfutter, Eifutter, gekeimte Sämereien sowie verschiedene Obst- und Gemüsesorten; Grünfutter. Regelmäßige Mineralstoffgaben.

Zucht: Die Zucht gelingt regelmäßig. Während der Zucht ist die Einzelpaarhaltung unbedingt erforderlich. Brutbeginn April. Gelege 5-7 Eier, Brutdauer 20- 21 Tage; Nestlingszeit ca. 5 Wochen.

Beschreibung: Größe ca. 36 cm; Rot, Wangenfleck violettblau, Nacken-, Rücken- und teilweise Armschwingen schwarz mit breiter roter Säumung, inneren mittlere Flügeldecken schwarz, Flügelbug, äußeren mittleren Flügeldecken blau, Armschwingen, Außenfahnen im Basisbereich der Handschwingen und Unterflügeldecken blau; zentrale Schwanzfedern oberseits dunkelblau mit schwarzer Basis, die äußeren dunkelblau mit hellen Säumen und blasser Spitze; Schwanzunterseiten blassblau; Schnabel hornfarben-grau; Iris dunkelbraun; Füße grau. Die Weibchen durchschnittlich kleiner und mit grünlichem Anflug auf der Oberseite der mittleren Schwanzfedern; kleinerer und schmalerer Schnabel. Jungtiere haben die roten Gefiederpartien mit Ausnahme von Stirn, Scheitel, oberen Wangen, Hals und Teile der Oberbrust olivgrün, Schenkel und Unterschwanzdecken olivgrün; innere mittlere Flügeldecken und äußere Armdecken matt olivgrün; Unterflügeldecken mattblau; Oberseits der mittleren Schwanzfedern dunkel olivgrün mit blauschwarzer Spitze; Schwanzunterseite blass graublau; heller Unterflügelstreifen vorhanden; Umfärbung mit ca. 16 Monaten abgeschlossen. Gewicht 115 – 170 g.

Mutationen / Modifikationen: Blau, Pastell, Lutino (Rubino), Zimt, Schecken, Gelb, Albino, Silber, Orange und deren Kombinationen;

Quelle: AZ-AGZ-IG Plattschweifsittiche Lexikon Autor Sigfried Wiek